Leidenschaft Hotellerie

Interview mit Ilka Froböse

Ilka Froböse, 50 Jahre, Abitur, gelernte Hotelfachfrau, danach fast 30 Jahre in der operativen Hotellerie, davon 15,5 Jahre als Hoteldirektorin und Veranstaltungsleiterin in einem privat geführten 4 Sterne Businesshotel. Nun seit fast 2 Jahren selbständig als Beraterin, Begleiterin, Trainerin, Dozentin und Speakerin in meiner Herzensbranche, Hotellerie, Gastronomie und Tourismus, in ganz Deutschland unterwegs. 


Welche Mission verfolgst Du? Was möchtest Du vorantreiben? Was soll sich verändern?

Ich möchte meine Herzensbranche, die Hotellerie und Gastronomie unterstützen einerseits die momentan schlechte Aussenwahrnehmung für die Berufe stärken, der Fachkräfte- bzw. Personalmangel ist gravierend, aber vor allem für Alle, die sich schon entschieden haben, in einem Hotel, Restaurant etc. zu arbeiten, die Leidenschaft, Liebe und Begeisterung zu erhalten. Das geht nur, wenn die Eigentümer, Direktoren und Manager ihr Team respektieren, auf Augenhöhe agieren, es fördern und fördern.

Mit welchen drei Hashtags lässt sich Deine Mission zusammenfassen?

#FührungundTeam

 #RespektundAugenhöhe

 #LiebezurBranche

Wie bist Du auf Deine Mission gestoßen? Wodurch hast Du Feuer gefangen? Was treibt Dich an?

Meine 30 jährige, operative Erfahrung in der Hotellerie, zuletzt meine 15,5 Jahre als Hoteldirektorin in einem privat geführten 4 Sterne Businesshotel. Diese Zeit hat mir gezeigt, dass dieser anstrengende Branche nur funktioniert, wenn man so zusammenarbeitet, Wertschätzung ist so wichtig. 

 

Auch in den letzten 2 Jahren als selbständige Beraterin und Trainerin für meine Herzensbranche wurde mir bewusst, dass auf der einen Seite, einige Unternehmen aus der momentanen Situation gelernt haben, und durch verschiedene Maßnahmen, wie Employer Branding, offensives, aber nachhaltiges Recruiting und Trainings und andere Benefits für ihre Mitarbeiter, gegenwirken möchten, aber es auf der anderen Seite noch ganz viele Betriebe in allen Strukturen und Hierarchien verhaftet sind, oft weil einfach Zeit, aber auch Know-how fehlen, und da ist es mir ein großes Bedürfnis, zu helfen.

Welche Schritte bist Du bereits gegangen? Was hat sich verändert? Was waren dabei Deine größten Highlights?

Ich habe es gelebt, das Team war toll, kam gerne zur Arbeit, ich war unendlich stolz, und genau diese Begeisterung des Teams färbte auf die Gäste ab.

Heute möchte ich in meinen Beratungen, Seminaren und Artikeln da weitermachen.

 

In den Trainings und Beratungen sehe ich oft die Leidenschaft, die es für diese anstrengende Branche braucht, ohne Herzensblut geht nicht, manchmal geht die Leidenschaft. Aber im Alltag, im operativem Geschäft 

verloren, diese wieder anzufachen, und dazu natürlich fachlich zu unterstützen, das ist es, was mich antreibt. Zu sehen, dass so viele Menschen  das Gastgebergen in sich tragen, berührt, befeuert und bereichert mich.

Was hast Du dabei gelernt? Wie bereichert Dein Engagement Dich, Dein Leben oder Deine Arbeit?

Ich habe gelernt, dass Freude, Dank, Zufriedenheit und Begeisterung von allen Seiten zurückkommt, überraschte und begeisterte Gäste, zufriedene, ja glückliche Mitarbeiter, und somit ein nachhaltiger Erfolg  für ein Unternehmen. Das spornt mich an, weiter zu machen.

Was gibt es noch zu tun? Was willst Du noch erreichen? Was sind Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt?

Ich möchte noch mehr versuchen, dass sich das Arbeiten in der Hotellerie und Gastronomie verändert, dass in Zukunft wieder mehr junge Menschen eine Ausbildung in dieser Branche anstreben, dass Menschen, die sich für diese Branche entschieden haben, hier ihre Zukunft sehen und bleiben, weil sie sich gefordert und gefördert, respektiert und geschätzt fühlen. Nur so kann diese Branche langfristig überleben.

Was rätst Du anderen, die ihre persönliche Mission noch suchen oder oder sich noch nicht getraut haben ihrer Mission zu folgen?

Einfach einmal in sich hineinhorchen, was sind die eigenen Leidenschaften, wofür brenne ich? Und danach überlegen, was kann ich, auch wenn es nur etwas Kleines ist, tun, um meine Leidenschaft zu leben, vielleicht sogar, etwas tun, dass sich etwas verändert. Es muss sicher nicht immer etwas Großes sein, der Wunsch, der Wille, die Liebe und die Passion sich für eine Sache einzusetzen, bringt viele Menschen auf den Weg, und dann kommen sie ins Tun.

Suchst Du noch Unterstützer oder Verbündete? Dann kannst Du hier noch einen Aufruf starten. Füge auch gerne Links ein.

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