Arbeitsplatz = Lieblingsplatz

Interview mit Gaby Feile

Gaby Feiles Lebenslauf ist so bunt wie eine Patchwork-Decke. Und doch erkennt man darin einen roten Faden: Sie ist am besten, wenn sie Menschen zusammen bringt und mit ihnen zusammen Dinge tut, die richtig etwas bewegen – ohne Neid und Wettbewerb. Machen ist ihr sympathischer als analysieren. Durchs Ausprobieren und aus vermeintlichen Fehlern lernt sie am meisten. Denn: Gaby ist eine kreative Unternehmerin.


Welche Mission verfolgst Du? Was möchtest Du vorantreiben? Was soll sich verändern?

Wir machen Unternehmen zu Lieblingsplätzen für alle.

Das ist die Mission im Klub der Kommplizen, und so machen wir das:

 

Wie in der Nationalmannschaft kommen im Klub der Kommplizen talentierte Macherinnen & Macher, die in verschiedenen Unternehmen arbeiten, regelmäßig zusammen. Sie haben gemeinsame Werte und können eine strahlende Zukunft sehen, die sie aktiv mitgestalten.

 

Es sind Menschen, die brillante Ideen und viel Führungskraft haben, die gerne für alle etwas Gutes tun und bewirken wollen, und die in der Menge auffallen. Sie sind am besten, wenn sie unter Gleichgesinnten sind.

Bei uns gilt: „Sei so, wie du gedacht bist. Und tue, wofür du gemacht bist.“ 

Mit welchen drei Hashtags lässt sich Deine Mission zusammenfassen?

#kommplizen

#allegewinnen

#wirmachensbesser

Wie bist Du auf Deine Mission gestoßen? Wodurch hast Du Feuer gefangen? Was treibt Dich an?

Ich glaube, dass alles, was als „normal“ gilt, die Welt kein bisschen besser macht. Das ist mein „Warum“, und daran lasse ich mich gerne messen. Arbeiten ist für mich mehr als „Broterwerb“. Im Schwäbischen sagt man dazu „Schaffen“ und für mich ist das all das, was ich tue – unabhängig davon, ob mich jemand dafür bezahlt. Laut Duden bedeutet Schaffen: neu entstehen lassen oder hervorbringen. Im Klub der Kommplizen schaffen wir etwas, das wirkt. 

Welche Schritte bist Du bereits gegangen? Was hat sich verändert? Was waren dabei Deine größten Highlights?

Ich habe lange am Konzept des Klub der Kommplizen gearbeitet und es immer wieder angepasst. Experimentieren war dabei enorm hilfreich. Der wichtigste Schritt war der, die Rolle der Unternehmerin voll und ganz anzunehmen und damit nicht mehr im, sondern am Unternehmen zu arbeiten. Die Perspektive änderte sich völlig, und damit meine Haltung.

 

Folglich haben sich genau die passenden Menschen eingefunden, die daran mitwirken, unsere gemeinsame Mission zu realisieren. Gemeinsam geht es so viel leichter – und wir lernen ganz viel voneinander und miteinander.

Was hast Du dabei gelernt? Wie bereichert Dein Engagement Dich, Dein Leben oder Deine Arbeit?

Mut heißt nicht, das zu tun, was allen anderen gefällt. Mut heißt, das zu tun, was sich für mich stimmig und richtig anfühlt, weil ich dafür gemacht bin. Das ist nicht immer einfach, aber es ist sehr erfüllend. Immer wenn ich spüre, dass ich genau das tue, was meine Aufgabe ist, verfliegt jede Art von Unsicherheit.

Was gibt es noch zu tun? Was willst Du noch erreichen? Was sind Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt?

Aktuell bereiten wir die Gründung unserer Genossenschaft vor. Weil wir selbst ein Lieblingsplatz für alle sind und mit gutem Beispiel vorangehen wollen, halten wir diese Unternehmensform für die am besten passende. Denn Genossenschaften sind ein Gewinn für alle.

Was rätst Du anderen, die ihre persönliche Mission noch suchen oder oder sich noch nicht getraut haben ihrer Mission zu folgen?

Setz dich nicht unter Druck, glaube nicht alles, was andere sagen und auch nicht alles, was du denkst. Du hast eine einzigartige Kombination aus Gaben mitbekommen, die du einsetzen kannst, um deine Aufgabe zu erfüllen. Sobald du selbst diese Gaben als wertvoll erkennst und spürst, dass du bereits alles hast, was du brauchst, passieren magische Dinge.

Suchst Du noch Unterstützer oder Verbündete? Dann kannst Du hier noch einen Aufruf starten. Füge auch gerne Links ein.

Wir möchten gerne Menschen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz kennen lernen, die mit uns an unserer Mission arbeiten wollen, zum Beispiel als Regionale Kapitänin / Regionaler Kapitän. 

 

In dieser Aufgabe arbeitest du ganz nah am Herzen des Klub der Kommplizen. Du führst und hältst die Mannschaft in deiner Region zusammen. Und hast trotzdem noch Zeit und Energie für deine anderen Projekte.

 

Schau hier: Klub der Komplizen.

 

Und natürlich freuen wir uns über alle, die den Klub der Kommplizen und unsere große Mission bald als Mitglied unserer Genossenschaft unterstützen wollen.

 

Übrigens: Wenn du wissen willst, ob du das Zeug zum Kommplizen / zur Kommplizin hast, dann schau gerne auf der Website vorbei. Zum Vernetzen auch gerne auf Twitter und LinkedIn.

 



Du willst Deine Geschichte  mit #NewWorkWomen teilen? Hier geht es zum Fragebogen "Meine Mission".


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